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„Pathology“

Patheticology

USA 2008, Regie: Marc Schoelermann; Buch: Mark Neveldine, Brian Taylor; Produktion: Mark Neveldine, Brian Taylor, Tom Rosenberg, Gary Lucchesi, Gary Gilbert, Skip Williamson, Richard S. Wright; Musik: Johannes Kobilke, Robb Williamson. Darsteller: Milo Ventimiglia (Ted Grey), Michael Weston (Jake Gallo), Alyssa Milano (Gwen Williamson), Lauren Lee Smith (Juliette Bath), Johnny Whitworth (Griffin Cavenaugh), John de Lancie (Dr. Quentin Morris), Mei Melancon (Catherine Ivy), Keir O’Donnell (Ben Stravinsky). Verleih: Concorde. Laufzeit: 92 Minuten. Kinostart Dtl.: 25.09.2008

Mit Leichen zu hantieren birgt immer die große Gefahr der Geschmacklosigkeit. Weniger, sofern die Leichen lebendig tot sind und als Zombies über die Leinwand stampfen. Aber tatsächliche Leichen sind selbst in dieser unserer oft mit Wonne verrohten, zynischen und nihilistischen Zeit ein sensibles Element. Da sinkt für Sie ganz schnell: das Niveau. Gleichzeitig freut sich jeder Schmalspurrevoluzzer über die mitgelieferte Provokation. Der Blockbusterfan erinnert sich womöglich spontan an „Bad Boys 2“, in dem Will Smith und Martin Lawrence eine Wagenladung Leichen effektvoll überfahren. Tja, Michael Bay, dem alten Möchtegern-Querulanten sei Dank. Wenn nun ein Film namens „Pathology“ in die Kinos kommt, der Titel nicht metaphorisch gemeint ist und als Drehort Nr.1 der Obduktionstisch herhält, dann darf sich der abgehärtete Lichtspielhausbesetzer über reichlich Spielerei mit Leichen freuen.

Medizinstudent Ted Grey (Milo Ventimiglia) ist der kommende Star der Pathologieszene. Read the rest of this entry »

„Another way to die“ von Jack White (The White Stripes) und Alicia Keys, der offizielle Titelsong zum neuen James-Bond-Film „Ein Quantum Trost“ („Quantum of Solace“), hat seinen Weg ins Internet und in die deutschen Radios gefunden (höre unten). Genauso aber auch – womöglich ob der bislang noch skeptischen Rezeption – ein inoffizielles Theme; ein Mash-Up von Keys’ „Fallin’“ und dem EM-Grölsong der Stripes „Seven Nation Army“. Beides hier:

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Constantin Film hat einige Kinostarts für das Kinojahr 2009 datiert. So hat auch Hayao Miyazakis neuer, wie immer womöglich letzter Anime „Ponyo“ (ehemals „Ponyo on the Cliff“, OT: „Gake no ue no Ponyo“) einen deutschen Starttermin verpasst bekommen. Hier die vollständige Liste:

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Sony Pictures hat zweieinhalb Monate nach Ausschnitt#1 und knapp zwei Monate vor Kinostart einen zweiten Trailer zum neuen Bond-Film „Ein Quantum Trost“ („Quantum of Solace“) veröffentlicht. Dieses Mal bekommt man mehr von Mathieu Amalrics („München“) Charakter Dominic Greene zu sehen – und einen fulminanten Sturz Bonds. Hier ist das Filmchen:

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„Wall·E – Der Letzte räumt die Erde auf“ (OT: „Wall·E“)

Hello, Wall·E!

USA 2008, Regie: Andrew Stanton; Buch: Andrew Stanton, Pete Docter, Jim Reardon; Produktion: Jim Morris, Lindsey Collins; Musik: Thomas Newman. Darsteller: Ben Burtt/Timmo Niesner/Bernhard Völger (Wall·E/M-O), Jeff Garlin/Markus Maria Profitlich (Kapitän), Elissa Knight/Luise Helm (Eve), Fred Willard/Hans-Jürgen Dittberner (Shelby Forthright), John Ratzenberger/Marco Kröger (John), Sigourney Weaver/Ulrike Stürzbecher (Bordcomputer), Kathy Najimy/Almut Zydra (Mary). Verleih: Walt Disney. Laufzeit: 98 Minuten. FSK: ohne Altersbeschränkung. Kinostart Dtl.: 25.09.2008.

Der Omega Man und Nummer 5 haben ein Kind gezeugt, könnte man meinen. Wall·E heißt der blecherne E.T. mit Raupenketten. Der Titel gebende Held der neuen Animationsperle der Unfehlbaren. Bewegte und bewegende Bilder nahe der Perfektion – wundert das? Pixar greift einfach nicht daneben. Seit „Toy Story“ hält der Lauf des Filmstudios an. Nie Stillstand, immer etwas neues, dabei erfolgreich – und „Wall·E – Der Letzte räumt die Erde auf“ ist keine Ausnahme. Als gleichsam stimmungsvolle Zukunftsvision, wortkarge Romantik-Komödie, haltloser Slapstick und überspitzte Gesellschaftskritik wird sich der Film schwer tun, die Kinozuschauer gänzlich zu langweilen.

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