In Venedig beginnt heute die 65. Filmbiennale von Venedig. Insgesamt buhlen 21 Filme um Anerkennung und den Goldenen Löwen. Dabei erleben einige prominente Streifen ihre Premiere.
Darren Aronofsky zeigt seinen neuen Film „The Wrestler“. Mickey Rourke spielt Randy Robinson, genannt „The Ram“, ein abgetretener Profiwrestler, der sich in der Independentszene fit macht und nach oben kämpft, um seinem alten Rivalen gegenüber zu treten. Trailer oder Teaser sucht man noch vergeblich. Statistenvideos geben einen Einblick in die Dreharbeiten:
Ob „The Wrestler“ das Sportsentertainment als „reales“ Kämpfen oder real als gescriptetes Kämpfen behandelt, ist noch Stoff für Spekulationen. Ein deutscher Starttermin steht noch nicht fest.
Stark vertreten ist in Venedig das Land des Lächelns. Der japanische Kultregisseur Takeshi Kitano kommt mit „Achilles and the Tortoise“ („Arikesu to Kame“) im Gepäck. Wenig ist zu erfahren, der Trailer bislang nur in japanischer Version zu sehen:
Eine weitere Filmgröße Japans macht sich auf den Weg nach Venedig. Hayao Miyazaki präsentiert sein neues Anime-Epos „Ponyo on the Cliff by the Sea“, dessen Trailer bereits -> hier Thema war.
Der deutsche Regisseur Christian Petzold zeigt „Jerichow“ mit Nina Hoss und Benno Fürmann. Außerdem sind drei Filme mit deutscher Produktionsbeteiligung im Wettbewerb, darunter Werner Schroeters „Nuit de chien“. Ein Deutscher auch in der Jury. Mehr noch. Regisseur Wim Wenders leitet die siebenköpfige Festivaljury.
Das internationale Filmfestival von Venedig dauert bis zum 6. September.

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