Lichtspielhausbesetzer haben Grund zur Vorfreude. Auf den August, der uns Deutschen auch endlich die Sommerblockbuster und potentiellen –perlen beschert. Mehr dazu in einer demnächst erscheinenden Kinovorschau auf den Monat August. Auch auf das kommende Jahr, wie ich in einer ebenfalls demnächst erscheinenden Vorschau auf 2009 erklären möchte.
Leider folgert aus Vorfreude nicht immer auch Freude. Oft genug wird man enttäuscht, gerade wenn die Erwartungen hoch sind. Aber zum Glück gibt es Ausnahmen…
Erwartungen können riesig sein. Wie im Fall von „The Dark Knight“, der nicht nur meine „most wanted“-Liste des Jahres anführt. Erst Bilder, dann Trailer haben Lust gemacht. Der Vorgänger „Batman Begins“ lässt seit Jahren auf das Sequel warten. Und nicht zuletzt das Mysterium, das den Film seit Heath Ledgers tragischen Tod umgibt, sorgt für zusätzliche Spannung. Und – oh jauchzet und frohlocket – momentan scheint da jemand die in ihn gesetzten Erwartungen zu erfüllen. Schön. Das kann ja nicht jeder Kinoheld des Jahres von sich sagen (hallo Hancock).
Der neue Batman-Film von Christopher Nolan erntet in den ersten veröffentlichten Kritiken fast ausschließlich Lob, teils überschwänglichen Beifall. So schreibt der von mir sehr geschätzte James Berardinelli in seinen reelviews, dass „The Dark Knight“ in jedem bedeutenden Aspekt so beeindruckend ist, dass man sich wundert, warum das Superhelden-Genre erst jetzt seinen Höhepunkt erreichen konnte. Weiter: „perhaps the most impressive mainstream entertainment experience since 2003’s The Return of the King“.
Für Todd Glichrist (ign) übertrifft Nolans Fortsetzung das Original und ist ein intensives, verstörendes Meisterwerk, „the most sophisticated and ambitious work of its kind“. Im Gegensatz zu Berardinelli, der – schüchtern? weise? – nicht viel zu Heath Ledger sagt, betont Gilchrist: „his is the definitive movie Joker, and he owns the role and achieves a level of abject insanity that is terrifying as it is irresistible“.
Und auch Peter Travers vom Rolling Stone hat kaum einen Mangel auszumachen. Einzig zwischen den Zeilen und durch die 3,5/4-Wertung lässt sich eine Abschwächung des Enthusiasmus finden. Am Ende ist „The Dark Knight“ auch für ihn „full of surprises you don’t see coming. And just try to get it out of your dreams.“
Ich freu mich!

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