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„Die Geschwister Savage“ („The Savages“)
(geringe Spoiler)

„Lüge“ ist so ein hartes Wort. Aber oftmals steckt nicht allzu viel Wahrheit in Filmtrailern. Rekapitulieren wir: Schwierige Situationen sind unangenehm, alte Menschen und ihre Gebrechen lösen in der Regel Unbehagen aus, die Pflege alter Menschen steht bei wenigen auf den vorderen Plätzen der Hobbyliste, und bei einer authentischen filmischen Darstellung dieser Thematiken wird nicht der Realität entflohen, Eskapisten müssen in einen anderen Kinosaal umziehen. Der als Komödie beworbene „Die Geschwister Savage“ greift ein Thema auf, das gerade auch in Deutschland in öffentlichen Diskussionen, in der Medienberichterstattung und im kleinsten Kreis sowieso nur allzu oft unter den Teppich gekehrt wird. Also stellen wir flink fest: Das Drama von Writer-Director Tamara Jenkins ist kein Wohlfühlfilm – aber das ist ja kein Qualitätsmerkmal.
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Um die Unregelmäßigkeit der Rezensionsveröffentlichungen zumindest in einem Mindestmaß zu strukturieren, werde ich in Zukunft versuchen, geplante Kritiken anzukündigen. Das ist nicht immer ganz einfach, da mir momentan leider noch die Möglichkeit mehrfacher Sichtungen vor dem offiziellem Start der Filme fehlt. Sofern aber bestätigte Termine vorliegen beziehungsweise mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Kritik verfasst wird, soll dies hier vermerkt werden.
Nach „Tödliche Entscheidung“ (OT: „Before The Devil Knows You’re Dead“) startet schon am 24.04. der nächste Film mit Philip Seymour Hoffman in den deutschen Kinos.
Sollten sich die finsteren Mächte dieser Welt am Ende nicht doch noch gegen mich vereinen und zur Höchstform in Sachen Sabotage auflaufen, dürfte einer Veröffentlichung der Rezension zu „Die Geschwister Savage“ am kommenden Wochenende nichts im Wege stehen – und damit blieben Interessierten vier gemütliche Tage, um vorab zu wissen (zumindest zu ahnen), was den Zuschauer erwartet.
Während die USA bereits am kommenden Wochenende das lichtspielhäusliche Tal der Tränen durchschritten haben werden und sich mit „88 Minutes“, „The Forbidden Kingdom“ und „Forgetting Sarah Marshall“ auf – zumindest auf dem Papier – interessante Filme mit Profil freuen dürfen, muss sich der deutsche Freund bombastischer Kinoabende noch etwas gedulden.
Aber die Kracher lassen nicht mehr lange auf sich warten, der Blockbuster-Sommer ist – wie der richtige Sommer hoffentlich auch – im Anmarsch und hat u.a. Indiana, Hancock, Joker, Hulk, Carrie, Mulder und einmal mehr Potter als potentielle Zugpferde an der Kinokasse im Gepäck. Der erste Herausforderer von „Keinohrhasen“ und Kandidat für die Spitze der deutschen Kinojahrescharts 2008: Iron Man.
Bleibt nur zu hoffen, dass sich hinter den großen Filmtiteln auch teils großartige Filme verstecken…
„Tödliche Entscheidung“ („Before The Devil Knows You’re Dead“)
(mittlere Spoilergefahr)
Sidney Lumet kehrt ins Kino zurück – mit „Tödliche Entscheidung“ (OT: „Before The Devil Knows You’re Dead“), ein unterkühltes, trotzdem packendes Psychogramm eines zum Scheitern verdammten Brüderpaars.
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Tom Cruise kann einpacken, wie es scheint. Aus Russland kommt wohl der WWII-Blockbuster des Jahres:
Unglaublich!
